Ein Mann, der seine Gefühle nicht fühlt, ist kein Mann

Shownotes

Ein Mann, der seine Gefühle nicht fühlt, ist kein Mann Wir sprechen über Schatten, Rollenbilder und das kollektive Trauma einer Welt, in der Männer funktionieren sollen, aber nicht fühlen dürfen… Was passiert, wenn ein Mann den Mut hat, sich seinem eigenen Innenleben zu stellen? Wenn er die Wut nicht mehr unterdrückt, sondern in Präsenz verwandelt? Wenn er sich nicht mehr fragt, „Was muss ich tun?“, sondern „Wer bin ich wirklich?“

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Tobias Kriehuber: herzlich willkommen zurück in eine neue folge der new earth school. ja letztes mal den trommelwirbel gehabt und dieses mal gibt es hier mal einen applaus von mir. schön dass du da bist, schön dass wir beide da sind. heute haben wir ein spannendes thema auf lager. shadow work, schattenarbeit. wir hatten ja im letzten podcast damit geendet die angst vor der angst, dass oftmals die konfrontation mit unseren schatten wirklich ein ganz wichtiger weg ist unsere unsere gaben zu entwickeln und ein tool was ich da sehr sehr gerne als wegweise nutze sind die jinkies die genau auch das besagen in unseren schatten liegt das potential dass wir unsere gaben entwickeln und der evolutionsweg der auch in der natur ist ist aus dem schatten in das licht und wenn wir sehen ein baum der samen wird in den boden gepflanzt Baum wächst so eine Pflanze wächst so und dies erstmal in der Erde in der Dunkelheit und dann braucht sie eine gewisse Form der Aggression also der Lebenskraft und Aggression ist jetzt nichts schlechter sondern ist einfach eine voraustreibende Energie durch den Boden durchzubrechen und ihre Pflanze in die Welt zu bringen die Blüte zu öffnen ihre Gabe und ihre Sidi wie es in den Jinkies heißt auch in die Welt zu Und deswegen freue ich mich, dass wir heute genau darüber sprechen. Lieber Josh, wie geht es dir? Was bringst du heute mit in diesen Raum der Schattenwelt?

Joshua Sting: Das bringe ich mit. Excitement, Alter! Eins der Themen, was mich absolut begeistert. All die spirituellen Ficker, die nur bypassen und ihre Gefühle nicht fühlen können. Beziehungsweise das generelle Vermeiden von Gefühl ist für mich das Vermeiden von sich selbst. Deswegen habe ich Bock auf das Thema und habe Bock, Thema mit Wahrheit zu penetrieren. Damit einfach mehr Freiheit, mehr Liebe, wahre Liebe, draußen existiert. Und man sich ehrlich in seiner Sense begegnet, anstatt sich zu vermeiden. Weil genau das ist Schattenarbeit. Für mich ist Schattenarbeit das, was im Schatten war, ins Licht zu bringen. Und ein richtiger Lightworker wäre im Prinzip ein Shadowworker, der hinsieht, wo ist ein Schatten? Und dann diesen Schatten durch Alchemie, durch welches Tool auch immer, das dann ins Licht bringt. Und für mich das Allerschönste ist... Wenn man ein Thema hatte, wovor man sich so gescheut hat, oder ein gewisses Gefühl unterdrückt worden ist für eine ganze Lifetime, und auf einmal diese Person diesem Gefühl, diesem Trauma, diese Energieblockade begegnet, in absoluter Präsenz, Lieb und Hingabe, und auf einmal diese Blockade sich auflösen darf, und auf einmal ist da mehr Liebe. Das ist etwas, was mich sehr begeistert. Weil hallo, ich war jemand, der durfte erstmal herausfinden, wie fühle ich meine Gefühle. Dann irgendwann Spiritual Bypassing, cool cool. Erstmal dahin, alles Licht und Liebe. Und jetzt nochmal zurück. Somatische Arbeit. Grundfundament. Das Individuum nutzen als ein Tool, Dualität zu durchbrechen. So, und dafür ist somatisches Arbeiten, Schattenarbeit. eines der grundfundamentalsten Dinge, sich selbst zu begegnen. Und wenn wir in einer westlichen Gesellschaft geboren sind, da haben wir ein bisschen Brennholz, mitzuarbeiten. Und das Coole ist, jeder hat irgendwas Individuelles, also macht es besonders Spaß, von einer Person zu sitzen und ihr die Möglichkeit geben, sich selbst zu begegnen, wahrhaftig und echt.

Joshua Sting: Ganz viel Begeisterung jetzt gerade, Artur Wink. Was ist bei dir am Start?

Tobias Kriehuber: Du hast schon ganz viele ganz spannende Aspekte genannt. Viele Menschen haben keinen Zugang zum Fühlen. für mich war das auch ein Weg, weil ich wurde auch so geprägt. Indiana kennt keinen schmerz und gefühle zu zeigen macht dich weiblich macht dich schwach das war gerade so in der performer in dem performer background wo ich ja auch beruflich aufgewachsen bin oft so die sache der der mann performer der unterdrückt seine emotionen bis ich dann gemerkt habe das funktioniert nicht habe immer wieder viel viel mehr zugang zu mir zu einer wenn ich diese Fassade diese Rolle abgelegt habe so ein harter Performance Typ zu sein, weil das hat nicht gepasst. ist wie wenn du einen Anzug an hast und komplett overdressed zu einer Party gehst und einfach merkt ich bin ja nicht richtig. Und mir wurde das nochmal vor kurzem bewusst. Wir haben eine Übung gemacht in unserer Coaching Runde das ehrliche mitteilen. Kennste das?

Joshua Sting: Nee, aber du glätst mir jetzt. Aber vielleicht kenn ich's, aber ich kenn den Name.

Tobias Kriehuber: von von gopal norbert klein das ist ein traumasensibler coach der hat auch ein buch dazu geschrieben zum thema ehrliches mitteilen und dieses ehrliche mitteilen geht ganz simpel weil wir trennen die körperliche wahrnehmung die gefühlslage und die interpretation was der kopf denkt das bedeutet wir gehen in drei vorgefertigte setze Mein körper fühlt Spannung im Bauch. Ich fühle Unsicherheit. Mein Kopf denkt, ich muss doch hier als Host immer auf alles eine Antwort wissen. Mein körper fühlt Spannung im Nackenbereich.

Tobias Kriehuber: Ich fühle Unsicherheit. Mein Kopf denkt, warum hast du diese Übung überhaupt angefangen? Mein Körper fühlt Wärme.

Tobias Kriehuber: Ich fühle... Klarheit, Sicherheit. Mein Kopf denkt, wenn du dir Zeit nimmst und wenn du entschleunigst, bekommst du einen ganz anderen Zugang zu diesen Themen. Mein Körper nimmt wahr.

Tobias Kriehuber: dass sich alles leichter anfühlt, vor allem meine Beine und mein Bauch. Ich spüre Freude. Mein Kopf denkt, wenn ich einfach meine Wahrheit ausspreche, ohne darüber nachzudenken, ob das jetzt richtig oder falsch ist, fühlt es sich richtig gut an. Das macht Spaß. Mein Körper fühlt Kribbeln im Nacken. Ich fühle... Energie. Mein Kopf denkt mehr davon. Das sollten wir öfter machen. Und das könnte man jetzt so drei Minuten machen und dann kommt in ungeahnte Bereiche. Ich muss sagen, ich habe jetzt die Formulierung nicht ganz 100 Prozent passend gemacht, weil es gibt so drei vorgefertigte Sätze und die wiederholt man einfach und die Menschen, die drum herum sind, auch wenn man das vor Ort macht. die bleiben relativ neutral die geben dir kein feedback über ihre mimik über ihre g-stick ja oftmals auch durch so nicken dass man sich bestätigt fühlt sondern komplett neutral sich selbst wirklich zu erfahren und diese übung haben wir gemacht und ich habe gemerkt viele menschen tun sich da total schwer weil sie gar nicht wissen was fühle ich denn gerade wie drücke ich das aus was ist denn das für ein gefühl ja ich fühle druck

Tobias Kriehuber: okay, Druck ist eigentlich immer mit Angst verbunden und dann merkt man so ach krass, mein Kopf interpretiert sofort wenn du Druck in der Brust fühlst ist es Angst aber vielleicht ist es was ganz anderes und dann kam noch eine zweite Erfahrung dazu wir waren auf einem Geburtstag und diese Übung gemacht wurde also ist nicht so üblich aber wenn jetzt Menschen die so ein bisschen Coaching Background haben dann kann schon sein dass meine Männer Geburtstag so was gemacht wird Wir saßen in der Natur und haben diese Übung gemacht in einer Gruppe von zehn Männern. Wir haben uns wirklich eine Stunde Zeit dafür genommen und jeder durfte dreieinhalb Minuten in dieses ehrliche Mitteln gehen. Dann ist mir aufgefallen, krass, manche Leute sitzen da und sagen, ich fühle nichts, ich habe keinen Zugang, ich weiß nicht, was ich sagen soll. Mein Kopf denkt, ich bin ein absoluter Versager. Dann kamen so Loops auf aus der Kindheit, wo man sich viel so zurückversetzt hat bei den Hausaufgaben, wo dann Mama oder Papa da waren und es wurde geschimpft und so weiter und solche Themen kamen da auf. Und da habe ich gemerkt, krass Alter, das ist wirklich heftig, was da für eine Prägung besteht, die da auch für sorgt, wie wir uns bewusst von unseren Emotionen und Gefühlen abschotten, nicht wieder in diese traumatisierenden Erfahrung zu gehen und wie wichtig es auf der anderen Seite ist das einfach zu machen sichere Räume für das fühlen von Gefühlen zu machen und Gefühl ist eine Körperwahrnehmung und die Emotion ist die Energie die dahinter fließt die wir dann mit Interpretation auch deuten und das ist oftmals schon der Anfang von Schattenarbeit sich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen vor allem als Mann Wirklich zusammenkeh ich fühle gerade hier in dieser umgebung unsicherheit Mein kopf denkt das liegt daran weil ich mich nie mit meinem wahren selbst unter männern geöffnet habe und gesagt habe ich fühle mich unsicher weil ich immer der starke Typ sein wollte mit dicken auto der gut geld verdient und diese fucking illusion aufrecht erhalten will Obwohl ich eigentlich sagen will ich fühle mich hier gerade total klein schwach

Tobias Kriehuber: Ich will einfach mal gehalten werden. Und das ist so heilsam, in diesen State mal zu kommen, sich ehrlich mitzuteilen und nicht bewertet zu werden. Weder im Sinne von jemand kommt und bemuttert dich, Sinne von, lehn dich doch mal an, ich halte dich, sondern einfach mal neutrales Feld zu bekommen. Und vielleicht sogar mal ein Empowerment von einem Bruder, der dann sagt, komm, und jetzt krieg mal den Arsch hoch. Ich seh dich, aber jetzt geht's in deine Kraft zurück. Und das finde ich sehr spannend so als als intro mit einer übung Weil du kommst du jetzt auch gerade aus aus dem raum der männerarbeit wo es oben schatten annehmen integrieren und dadurch transformieren

Joshua Sting: Ja. Und ich würde sagen, Wichtigste, oder einer der wichtigsten Aspekte als Mann ist es, seinen eigenen Schatten zu begegnen. Weil das, was wir der Welt dann entgegenfeuern, wenn wir das nicht tun, sind genau diese Schatten. Man sagt immer, ja man ist für die Frau da, man würde sie beschützen und so weiter und so fort. Aber das, wovor man die Frau beschützen darf, ist vor sich selbst. Vor den eigenen Schatten. Weil diese werden sabotieren. Diese werden verletzen. Und so weiter und so fort. Und das was du gesagt hast, da sind wir beim ersten Punkt. Schattenarbeit, für Schattenarbeit ist essentiell Bewusstsein. Sich erstmal seiner selbst bewusst sein und über seine eigenen Muster und Schatten und so weiter und so fort. Und das bedarf sehr viel Wahrheit. Im Prinzip einem Schatten zu begegnen bedeutet mit Wahrheit, dass es so die Taschenampe, Licht ins dunkle zu bringen. Und dass du gesagt hast, wenn man diese somatische Arbeit macht und in den Körper hineinspült und spielt so, fuck, Alter, ich spüre gar nichts. Und ich würde sagen, die meisten Menschen können damit resonieren, wenn da am Anfang erst mal gar nichts ist. Und dann kommt auf einmal diese Stimme, ich fühle mich wie ein Loser und so weiter und so fort. Da merkt man tiefliegend, das sind gar nicht die eigenen Stimmen. Das ist nicht mehr die eigene Stimme. Das ist das gesellschaftliche Bild, was man auf sich selbst projiziert. Was ich sehen darf in der täglichen Arbeit mit diesen Modellen, zum Beispiel des Erfragens, ist, man begegnet irgendwann Anteilen. Und ich sag's immer so, ein Gefühl, was unterdrückt wird, ist wie, wenn man in einem warmen Haus sitzt und es klopft. Und das Klopfen symbolisiert, dass da draußen ein Anteil von uns steckt. Und das Gefühl nicht zu fühlen, ist wie diesen Anteil draußen stehen zu lassen.

Joshua Sting: So habe ich das bei mir bildlich gesehen. Und dann habe ich auf einmal diese Tür aufgemacht und dann stand da ein Anteil vor mir. Und es hat draußen geschneit, geregnet und gedonnert. Und dann habe ich diesen Anteil reingeholt, ihn in die Dusche gestellt, dann gebadet und habe ihn dann auf den Schafsfeld vor den Kamin gelegt. Und in der Zeit habe ich gefühlt, was dieser Anteil fühlt und habe mich um diesen Anteil gekümmert. Und das wäre für mich Schattenarbeit. dieses Gefühl zu fühlen. Dann ist es nicht irgendein Engel, kommt. Nicht irgendeine heiße Heilerin, mich da hält und da durchbegleitet. Sondern das bin ich selbst. Und das ist etwas, was ich auf meiner Arbeit die ganze Zeit so mache. Ich bringe der Anteil, der das ganze Leben lang schon da war, der dann z.B. in ganz bestimmten Situationen rauskommen, wenn es darum geht, öffentlich zu sprechen. Wenn es darum geht, Wert zu nennen für einen Energieausgleich. Wenn es darum geht, sich auf Social Media zu zeigen, sich selbstständig zu machen oder darum auszuwandeln, was auch immer. Und wenn dann Ängste hochkommen, das ist nie etwas Schlechtes. Es gibt nicht positiv oder negativ. Energie ist Energie und die ist neutral. Und deswegen ist das essenziellste, was man machen kann, einen bewertungsfreien Raum, der in Liebe gehalten wird, zu eröffnen. Weil es ist sehr häufig nicht so, dass die Person irgendwas Bestimmtes braucht, sondern einfach nur ein Raum zu sein. Das aussprechen zu können, ich bin verzweifelt, ich kann nicht mehr, ich bin müde und das und das und das. Und wenn das unterdrückte Gefühl erstmal wahrgenommen wird, okay, wie alt ist dieser Anteil? Zwei, drei, sechs, vielleicht zwölf. Man beobachtet den erstmal neutral. lässt ihn dann sprechen, ausdrücken und dann fühlt man diesen Anteil und dann holt man sich selbst dabei und man hält sich selbst. Das ist so diese Erfahrung, wo man sich in der Tiefe begegnet und wo aus diesem Schatten Licht wird. Weil wenn man diesen Anteil selbst in Präsenz und Liebe halten kann, dann braucht man sich vor nichts mehr fürchten, weil man lernt, dass hinter jedem Gefühl man selbst steckt und in der Tiefe lehnt man sich selbst nicht ab.

Joshua Sting: Das ist nur ein gesellschaftlicher Glaube. Wenn man diese Gefühle fühlt und diesen Anteil nach Hause bringt zu sich selbst, ist das die Vereinigung von Gott in einem Selbst. Und das ist ein Ausruf von Authentizität. Ein Mensch, authentisch ist, der ist magnetisch, der ist charismatisch, der scheint. Ein authentischer Mensch schwingt in einer höheren Frequenz als Liebealter. Natürlich zieht er alles an in sein Leben, was er möchte. Und seine Gefühle nicht zu fühlen?

Tobias Kriehuber: Yes.

Joshua Sting: Es hat nichts mit Stärke zu tun. Das ist einfach der pureste Ausdruck von Inauthentizität. Von Masken aufziehen. Beim Schauspiel nachjagen. Die höchste Form von Indoktrination. Ein Mann, der seine Gefühle nicht fühlen kann. Ein Mann, der sich selbst nicht halten kann. Sorry, Brüich. Aber es hat nichts mit Stärke zu tun.

Tobias Kriehuber: Das wie ein Musiktitel, wo die Musik so eigentlich schön ist, aber einer falschen Tonlage. Dann kannst du grundsätzlich eine super Intention haben, aber wenn die Tonlage falsch ist, dann fühlt es sich irgendwie disharmonisch an. Und so ist es genau, wenn du merkst, ich kämpfe gegen etwas an. Du hattest eben gesagt, Authentizität ist wirklich mit einer sehr hohen Anziehungskraft verbunden und wenn wir das Wort Anziehungskraft ins Englische übersetzen Attraction Attraktiv, ja es ist das attraktivste was wir auch im Dating beispielsweise haben wenn du deine Wahrheit wirklich lebst und keine Illusion keine Maske keine Rolle spielst wirds jemand der sich Also sich kleidet, obwohl er merkt, ich mach das jetzt nur, weil's mir so gesagt wurde, ich zieh mir jetzt einen Anzug an. Und ich sprech jetzt nach einem gewissen Frame, eine Frau zu ködern. Das ist höchst unattraktiv, weil es nicht deiner Wahrheit entspricht. Das heißt, viel wichtiger wäre es ja in so einem Kontext, wieder zurückzuführen zu deiner Wahrheit. Was fließt durch dich? Wer bist du, wenn du niemand sein musst? Und dem dann Raum zu geben. Das ist oft nicht einfach, weil dort müssen wir durch den Raum der Leere. Die ganzen Maskenrollen, die wir aufgebaut haben, wenn man die mal loslässt, ist erst mal nichts da. Und dieses Nichts macht Angst. Wer bin ich, wenn ich niemand mehr sein muss? Was ist, wenn ich alles loslasse? Aber es wird dorthin wieder gehen, weil das ist der State. Wenn wir diese Welt hier verlassen, dann ist das natürlich der State. Du nimmst nichts mit. Du nimmst nicht deine Kohle mit deinen Statmussen, mit deine Materie. Wir sind 2025 in dieses Zeitalter der geistigen Welt gekommen. Die materielle Welt. Das Zeitalter, was bis 2024 war. Das ist nicht mehr. Das heißt, wir sind jetzt im Wassermann-Zeitalter. Die nächsten Jahrzehnte, wo genau das zählt. Und du wirst merken, es kommt jetzt auf ganz anderes an. Und diese Wahrheit in dir, die wird unweigerlich in dir sein. Und klopfen und sagen, lebt mich, lebt mich. Und deswegen

Tobias Kriehuber: das was du jetzt so auch beschrieben hast diese mit sich wirklich in verbindung zu sein und dem ausdruck zu geben das ist jetzt nicht mehr eine wahl die wir haben sondern das ist das neue normal und das wird schön das wird auch eine große evolution noch mal für die menschen vorantreiben aber viele werden da erstmal auch an den rand der verzweiflung kommen und das wort was dahinter steckt ist das wort verrückt abgerückt von der norm weil das braucht es weil die norm wie wir sie jetzt kennen die ist dem nicht dienlich also begrüßen wir alle verrückten und alle die sich so ein bisschen als alien bezeichnen und jetzt kommt von just light und wir müssen mal wieder eine alien folge machen wenn ich auch darf weil das ist eben genau der state of being

Joshua Sting: Hahaha!

Tobias Kriehuber: die Menschen, sich hier nicht so richtig heimisch fühlen, das ist jetzt nichts falsches, sondern es geht genau darum. Wir erinnern uns an das Naturell in uns, an unsere Herkunft und das ist nicht, wir spielen irgendeine Rolle, sondern wir haben die Aufgabe, uns selbst zu erfahren. Und so spiele ich mal wieder den Ball zu dir zurück, was so dein, ja, was du da so zu zu sagen hast zu diesem Topic.

Joshua Sting: Ich mich gerade erst mal aufgesetzt, weil ich so begeistert bin. Also, ich habe mich mal dabei erwischt und generell so dann darauf geachtet, wie Menschen sprechen und dann kommt, das ist nicht normal. Und dann habe mal kurz kontempliert. Ich bin ja Aszendenten, will ich was machen.

Tobias Kriehuber: Geil, ich bin Wassermann im Sternenzeichen und Astrid in Schütze.

Joshua Sting: Alter, mein Sonnenzeichen, also Sternzeichen, ist Steinbach. Das heißt, ich bin von diesem sehr erdigen Hoch in die Doft. Das war eine harte Transition. Bin übrigens jetzt aus meinem Saturn Return raus. Okay, pass auf.

Tobias Kriehuber: Cool.

Tobias Kriehuber: Apropos Set and Return, da müssen wir nochmal reingehen, denn das Thema war bei mir genau der Zeitpunkt, wo meine erste Ayahuasca Zeremonie war. Und ich hab mir das so angeguckt und denke mir so, ok krass, Set and Return genau dadurch, wo sozusagen ein neues Leben begonnen hat. Nice, bei dir auch.

Joshua Sting: Alter!

Joshua Sting: Ja. Ähm... Ja... Na... Mein Set in return war...

Tobias Kriehuber: ist ja eine Phase, wo der dann sozusagen geschlossen ist.

Joshua Sting: Ja, Richtung Ende meiner Plan-Medicine-Zeit war das. Oder mittendrin hab ich noch ne Bofe gemacht. pass auf. Normal. So wie wir den Begriff normal benutzen, ist das reversed worden. Das heißt, es ist umgetauscht worden. Weil, wie benutzen wir das Wort normal? Wir benutzen das Wort normal im Vergleich zur Gesellschaft. Und dann sagen wir, das ist normal. Okay, ich sag mal kurz, was normal ist aus der Perspektive eines Matrix-Almanns. Ja, es ist normal für jemand anderen, acht bis neun Stunden zu arbeiten. Ja, es ist normal, 50 Prozent Steuern zu bezahlen. Ja, es ist normal, dass die Medien nur auf Angst basieren. Ja, es ist normal, dass ich einen Lifestyle habe, der darauf beruht, externe Dinge zu akquirieren. Ja, es ist normal, dass ich mich dafür entschuldige, mich gesund zu ernähren. Ja, es ist normal, dass Jahr für Jahr und über die letzten Jahre alles so viel teurer geworden ist. Ja, es ist normal, dass meine Steuergelder Kriege finanzieren. Okay. Ja, es ist normal, dass mein Geld auf dem Bankkonto Geld verliert. Okay. Und ja, es ist normal, dass ich in eine Box reingepresst werde und jemand von außen bestimmt, wie ich zu sein habe. Ja, es ist normal, dass mir jemand erzählt, was ich mir meinen Körper reinjage. Okay. Das ist normal. Jetzt pass auf.

Joshua Sting: Ich bin Gott. Und irgendwann mache ich mir den Spaß und ich erschaffe die Erde. Und ich gehe aus einer Einheit, aus dem All eins, gehe ich in die Trennung. Dualität zwei. Und dann daraus entstehen jetzt acht Milliarden Menschen. Und aufgrund einer Gesellschaft sollen diese acht Milliarden Menschen gleich sein. Warum? Warum soll das so sein? Macht gar keinen Sinn. Das heißt, wenn man sagt, das ist doch normal, dann ist das der Ausdruck von, yo, Alter, ich bin einfach nur indoktriniert worden. Normal ist es einzigartig zu sein. Normal ist es, jemand anderen den Raum zu geben, sei bitte wer du bist. Weil das auf Akzeptanz beruht, auf Liebe beruht. Ich muss dich nicht verändern Tobias, sondern ich akzeptiere dich so wie du bist. Und bitte erzähl doch mal wie du die Welt siehst. Weil aus deiner Welt anschauen kann ich vielleicht irgendetwas nehmen, was ich lernen kann. Das wäre Offenheit. Wenn ich ein einzigartiger Ausdruck von dem All eins bin, vom Gott, vom Universum, von der Gummibärchenbande, dann wäre das für mich normal. Wenn ich nicht darüber nachdenke, wie ich zu sein habe und wie ich mich verhalten muss, Wie ich mich anziehe, was ich denke, was ich konsumiere, kann ich dies tun, kann ich das tun? Wenn ich diese Gedanken nicht mehr in meinem Kopf habe und einfach nur lebe in diesem Moment und ich spüre Freude, Axtase, ich bewerte aber auch nicht, ob ich glücklich bin oder traurig bin. Das ist für mich normal. Für mich ist es normal, mir die Gesellschaft anzuschauen und zu sagen, das ist Bullshit. Weil das ist, ich muss alle Menschen gleich halten. Ich packe Menschen in ein Schulsystem, Pack dir das mal an den Kopf, Alter! Wir packen Kinder! Kinder, die noch so offen, so frei sind, in ein System, sie gleich zu machen. Digga! Und dann erzählt man, dass es Liebe, das ist Fürsorge. Nein, Mann! Man packt die in ein Gefängnis. Man kümmert sich nicht darum, ob das Kind wirklich glücklich ist.

Joshua Sting: sondern die Angst ist so groß, was ist wenn mein Kind anders ist, dann ist es angep- NEIN und dann passt man das Kind an. Diggi, das ist doch nicht normal, man. Sondern das war so, das sind so Kontemplationen, hab ich so bisschen Wut gespürt. Und deswegen, auch das was du gesagt hast, Wut ist dieses, ist diese penetrative Energie, die so diesen, diesen Samen durch, durchhaut. Weil ich denke mir so, Digga, wenn ich, wenn ich in diese Inkarnation nicht aufspreche mit den Dingen, die ich sehe, weil ich ne einzige Art der Welt-Weltsicht habe, dann... wofür bin ich hier? Bei mir hat es depressed, wenn ich mich nicht ausgedrückt habe in letzten drei bis vier Monaten. Weil in mir etwas lebt, wo ich mir denke, ey, ich seh so viele Dinge in der Welt, wo ich mir... wo ich mir einen Kopf fasse. Aber weißt du, warum ich mir den Kopf fasse, Tobias? Weil ich... weil, wenn ich sage, Indoktrination und das ist... das ist so und so und so, weil ich das erlebt habe. Ich war jemand in einem deutschen System, der keine eigene Meinung hatte, der alles nach Order gemacht hat, der alles hinterfragt hat, hat so viele Gedanken, alles angepasst. Und ich war nicht mal glücklich. Ich war angepasst und nicht mal glücklich. Und ich musste...

Tobias Kriehuber: sei froh man stell vor du wärst glücklich und dann wirst du ein allmann lifestyle wird jetzt hier mit mit mit schönen weißen tennissocken deinen sandalen mit einer aktentasche im hochsommer ins büro gehen da zehn stunden in dein büro hocken alles nach vorschrift machen dann wieder heim gehen deine miete gerade so zahlen zu können und auf den sommerurlaub hin zu fiebern das so das bild aber genau darum geht es ja Wir erkennen das und merken, wow, abgefahren. Und das ist oft das Zeitalter, der Bewusstseinsebene der Sicherheit, was unsere vorherigen Generationen gebraucht haben in der Nachkriegszeit, überhaupt existieren zu können. Und wir sind jetzt in diesem Bewusstseinseitalter einer ganz anderen Ebene geboren worden. Und wir sind jetzt auch noch in das Zeitalter hineingekommen. was wir definiert hatten als das Wassermannzeitalter und merken so Sicherheit, Angepasstheit, wie du es jetzt beschrieben hast, das ist nicht unsere Lebensaufgabe und wir müssen uns, ob wir wollen oder nicht, damit befassen, wer bin ich, was ist meine Aufgabe hier und dabei erkennen wir, jeder Mensch hat Einzigartigkeit aber gleichzeitig erkennen wir auch die Verbindung in den anderen Menschen, wo wir connected sind. erkennen Verhaltensmuster, Energie im anderen, was uns familiär ist, was uns bekannt ist, wo wir merken, okay, ich bin sowohl getrennt als auch verbunden. Und das ist Dualität. Und das ist ja das Schöne, wenn wir das erkennen. Wir brauchen diese Trennung, überhaupt die Möglichkeit zu haben, in die andere Ebene, in die andere Dimension in den anderen Pol zu kommen, die Verbindung wieder zu spüren. Das ist die Aufgabe. Simple estates. klingt einfach, ist aber in der Erfahrung schon ein Lebenswerk. Und ich gönne es jedem, diese Verbindung auch wieder zu spüren. Die Verbindung in einem Selbst, mit anderen Menschen, mit der Natur.

Tobias Kriehuber: dass man wirklich merkt ich bin ein teil davon aber dafür brauchen wir diese schwarz-weiß erfahrung uns dessen überhaupt bewusst zu werden und viele leben so in der grau zone denen fällt das gar nicht auf was würdest du sagen ist für die menschen wichtig die jetzt gerade an so einer schwelle stehen und das hinterfragen was sie gerade als richtig oder realität wahrgenommen haben und merken das ist es nicht

Joshua Sting: Ja.

Tobias Kriehuber: Ich will einen neuen Weg gehen, aber ich weiß nicht wie.

Joshua Sting: Schöne Frage. Für mich ist es immer wieder, es kommt auf eine Sache zurück, so ein Leitspruch von Cyclebreaker gefüllt. Das Leben mit Wahrheit zu penetrieren. Das bedeutet, wenn ich an der Schwelle bin von, ich weiß nicht, ich merke irgendwie, so richtig glücklich bin ich nicht. Sich mal hinzusetzen und diesen Stimmen Wildraum zu geben. und mal zuzuhören. Weil das ist ein Akt der absoluten radikalen Liebe sich selbst gegenüber. Weil dies bedeutet, ich höre mal zu, was in mir vorgeht. Und dann diesen Stimmraum zu geben. Und damit wird wahrscheinlich ein Gefühl verbunden sein. Es kann Ohnmacht, Zweifel, Trauer, Wut auch sein. Und auch diesen Emotionen mal Raum zu geben. Und dann hat man einmal auf... Dann hat man auf dem Tisch so... Fuck! Und dann kommt aber dieses Scheiße, das bedeutet, das was ich jetzt gerade gelebt habe ist nicht das, wofür ich hier bin. das ist, meistens ist man dann in einer Krise. Und das fühlt sich in der menschlichen Erfahrung erstmal nicht geil an. Dann sitze ich sehr häufig Leuten gegenüber und grins sie an. Weil das ist der Moment, wo man gerade in der Rakete sitzt und die Rakete schießt los. Und da habe ich das größte Vertrauen in diesen Menschen, dass der gerade zum richtigen Zeitpunkt da ist. Das heißt, wenn du lieber Zuhörer dich gerade in diesem Zeitpunkt befindest, wo du echt Schmerzen erleidest, es dir nicht so gut geht, dann möchte ich dir ein ganz herzliches warmes Grinsen schicken. Im Vertrauen von, alter, das Leben hat gerade richtig Bock, dass du ein Leben lebst, was so weit von deinen wildesten Träumen entfernt ist. Und das ist so dieser

Tobias Kriehuber: Weil es muss ja auch wirklichen Grinsen schicken, nicht nur ankündigen.

Joshua Sting: Okay, das ist ein Fake-Ritze. Aber das, was dahinter steckt, ganz kurz diese Energy zu lösen, das dahinter steckt ist, du bereitest dich gerade davor, so massiv aufzuwachen, so was du entschieden hast, hier zu sein, größten Wahrheit, und überleg dir mal, du hast jetzt in Illusion gelebt und du merkst so, fuck alter, die Illusion, das bin ich echt. Herzlichen Glückwunsch, weil, teureee, jetzt fängt das fucking Leben an. Jetzt fängt das an, warum du hier bist. Und jetzt... Halt dich fest, weil es wird richtig geil, weil du dir selbst begegnest. Und deine wildesten Träume, von denen du dachtest, die werden vielleicht niemals wahr, die werden fucking bar. Und was machen wir jetzt? Radikal fühlen wir alle Emotionen. Alles. Und du begegnest dir selbst. Und das ist jedes Gefühl, was du fühlst, ist wie wenn du ein Stück mehr nach Hause kommst. Und auf einmal wirst du durch eine Tür gehen und du wirst sehen, Dieses Leben ist so unendlich größer, als ich es mir jemals vorgestellt habe. Und das ist das, wo deine Seele anfängt zu tanzen, weil du nach Hause kommst. Was würde ich auch empfehlen? Wahrscheinlich hast du ein Leben gelebt, wo du Menschen dich herum akquiriert hast, die ihre Limitierungen auf dich projizieren. Ich möchte nicht sagen, ditch die jetzt alle und schubst sie alle weg, aber schau mal, besteht dein äußeres Umfeld aus Menschen, glücklich? die erfüllt sind und wo du merkst alter da wachse ich permanent da bin ich auch gechallenged wenn nicht hinterfragt das weil der durchschnitt das bist du und ganz ehrlich das aller wehe ich habe immer so eine stimme die sagt sag das sagt das nicht joshua aber ganz ehrlich such dir jemals

Tobias Kriehuber: Neue Stimme, es, es, sag es!

Joshua Sting: Umsatz! Nein, die Stimmung ist ganz einfach. Such dir jemanden, der dich begleitet. Weil zum Beispiel, wenn ich jemanden vor mir sitzen hab, ich seh all die Schatten. Ich nehme mir so viel Zeit, die Leute kennenzulernen, dass ich ganz am Anfang weiß, wo stehen sie und wo geht die Journey. Und ich hab einfach verdammt viel... Ich bin nicht glücklich, ich hab mir auch meine Mentoren ausgesucht. Ich hab mir direkt Mentoren gezockt. Und ich muss echt sagen, z.B. Navid von Sekunde 1 da gewesen und mich durchbegleitet durch alle meine Themen wie kein anderer. Deswegen ist das so...

Tobias Kriehuber: Er hat es nicht für dich gelöst, sondern er hat dir den Space dafür gehalten, dass du da dich selbst durchmanifrierst. Und das ist ja das Wichtige dabei als als Coach, als Mentor, egal, wenn man sich nennt. Du machst es ja nicht. Und viele Leute kommen und wollen, dass du es machst. Und dann hinzugehen mit dem Grinsen, wo du hast, unser Glückwunsch. Und wir gehen jetzt gemeinsam den Weg. Ich bin da. Ich kenne den Weg. Ich bin ihn auch schon gegangen. Aber ich stehe da.

Joshua Sting: Yes.

Tobias Kriehuber: Ich bin für dich da, aber gehen musst du selbst. Und das Wort, du ja vorhin genutzt hast, Krise, dass man so merkt, Alter, mein Leben bisher, das hat ja gar keinen Sinn gehabt. Was habe ich da die ganze Zeit gemacht? Wenn man so in diesen Erkenntnispunkt kommt und in so eine Lebenskrise kommt. Du hast gesagt Glückwunsch. Wenn wir schauen, das Wort aus dem griechischen Krisis in der Wortübersetzung nennt sich Wende Punkt.

Joshua Sting: Ja,

Tobias Kriehuber: Und das ist doch wundervoll, dass wir an einem Wendepunkt sind und dann wirklich jetzt auf die, ja, auf die Gerade abbiegen können, die unser Leben für uns vorbestimmt hat. Und das war die Vorbereitung. Und das ist doch echt cool, dass wir jetzt da wirklich aktiv reinkommen in diese, in diese Lebensbereiche, in diese Lebenskrisen. Und wenn wir mal gucken, ohne die Krisen, ohne die Herausforderungen, wären wir doch niemals da, wir jetzt sind.

Joshua Sting: so dankbar. Bro, wir haben es jetzt schon angekündigt. Ich habe jetzt in den letzten anderthalb Jahren oder so zwei Beziehungen durchgehakt. Nee Quatsch. nicht sagen, man hat in letzten zwei Jahren zwei Beziehungen durchgehakt. Und das waren auch Krisen, diese Abbrüche. Und ich bin immer durch die ganzen Krisen gewachsen. Und da kommt mir noch etwas hoch. Ich lese gerade ein Buch. Victor E. Frankel. Man's Searching for Meaning. Und da gab es so einen Satz, der hat mich richtig weggeballert, als ich den gelesen habe. Und kurz Kontext zu geben, es geht darum, dass es ein Mann, ein Doktor, der im KZ ist. Unter anderem auch in Auschwitz und in anderen KZ. Und der beschreibt das Leben dort. Und ich bin jemand, der, ich kann energetisch offen, psychisch, ich tune in die Energie hinein. Hey, dieses Buch, das war schon echt krass zu fühlen. und auf einmal lese ich folgenden Banger. Und also im Prinzip auf Deutsch, es ist die spirituelle Freiheit, die man nicht wegnehmen kann. Und das macht das Leben bedeutungsvoll. Okay, das heißt, wenn wir in einer Krise sind, ist genau das gemeint. Die spirituelle Freiheit. für mich ist, das Spiritualität, Alter. Es einfach zu sagen, wer man ist. Sich dem zu erlauben, wer man ist. Dann trägt diese Krise genau dazu bei. Und vielleicht brauchen wir dazu gerade keinen KZ, sondern man erschafft ein Purpose in diesem Moment. Und das Purpose ist zu sein, dem Leben in diesem Moment zu begegnen. Es ist nicht auf das ganze Leben zu betrachten, sondern wie sehe ich jetzt gerade das Leben? Und das ist eine einzigartige Möglichkeit, weil in jedem Moment können wir entscheiden, wie wir das Leben betrachten und wie wir auf eine Situation reagieren. Und wenn eine Krise da ist, die das komplette Leben anzweifelt, dann ist das aber auch die Möglichkeit, sich ein neues Leben zu schaffen.

Joshua Sting: Und das ist etwas Sauschönes, weil man erschafft sich, man geht etwas nach und jeder von uns ist in jedem Moment mit irgendetwas konfrontiert und wir haben in jedem Moment die Wahl darauf zu reagieren. Und das ist das Geile. Ich würde aber auch gerne deine Perspektive hören. Wenn jetzt gerade jemand an diesem Schwellenpunkt ist, was würdest du ihm empfehlen?

Tobias Kriehuber: Erstmal das was du gesagt hast, diese spirituelle Freiheit, Spirit, das Wort mit dem großen Geist in dir connected zu sein, diese Verbindung was dem Leben Meaning gibt, Bedeutung gibt, dass das dir niemand nehmen kann. Das ist eben so wichtig, weil oftmals sind wir in einem Umfeld, wo wir gespiegelt bekommen. eine spiegelung kann ja nur sein wenn wir auch wirklich das wahrnehmen was uns rum ist und erkennen ich bin hier gerade in einem lebensbereich wo ich mich weiterentwickeln kann weil ich genau das reflektiert bekomme dass ich nicht zugehörig bin eigentlich ein kompliment weil wir haben ja vorhin darüber gesprochen dieses norm denken dass das eigentlich nicht streich das wort eigentlich die große Herausforderung der Neuzeit ist. Und wenn wir merken, jetzt machen wir hier eine ganz wichtige Aussage, verrückt sein ist die neue Norm.

Joshua Sting: Exakt.

Tobias Kriehuber: Ist das eben genau das was wir auch verkörpern und in die welt bringen dürfen anders sein Out of the box denken und leben und dinge hinterfragen jetzt nicht in einer blinden rebellion Aber wenn du mich fragst was würde ich jemandem fehlen ganz kurz zusammengefasst Ich würde diesen mensch in einen raum der reflektion einladen sowohl im einzelnen 1 zu 1 persönliche themen mit einer anderen blickweise mit einem Open Mind zu reflektieren und dann diesen Mensch in eine solche Gruppe stecken, verschiedene Lebensansichten erlaubt sind, wo wir neue Werte, Kulturen schaffen, wo alles da sein darf, wo wir anfangen, gemeinsam uns den Raum zu halten, Emotionen zu fühlen, Gefühle da sein zu lassen und unsere Wahrheit auszusprechen. Sprich, wie eine Schule. der neue Zeit, wo Menschen reingehen und wirklich die Dinge lernen, die für ihre Expression, und Expression ist das Gegenteil von Depression, die für ihre Expression wichtig sind, damit sie in die Welt bringen. So würde ich jemanden wirklich zeigen, wie kommst du zu deiner Essenz. Und das Schöne ist, genau das ist mein Beruf, Menschen dabei zu begleiten, ja, Expression, sich auszudrücken. auf unterschiedlichsten wegen und das schöne ist da werden wir auch mal eine folge zu machen du hattest ja gesagt hey ich bin gerade in so einer in so einer entwicklungsphase wo ich merke alles läuft eigentlich geil und so mein business irgendwie da ist jetzt noch so da ist es etwas was ich weiterentwickeln will genau das habe ich jetzt die letzten zwei jahre auch durchlebt und bin gerade an einem punkt und das ist immer wichtig man kann darüber sprechen wenn der prozess Geklost ist und nicht wenn man mitten drin statt nur dabei ist dass ich drauf gucken kann und sagen kann alter ja man Ich bin auch durch so ein Entwicklungsprozess gegangen und der hat sehr stark meine wahrheit gefordert die nicht immer einfach war zu kommunizieren aber die notwendig ist deswegen ich freue mich auf unsere nächste session der new earth school und sage vielen dank mein lieber danke für deine energy für deine wahrheit und dass wir die thema in die welt bringen

Joshua Sting: Nein.

Joshua Sting: Amen.

Tobias Kriehuber: Und dafür gibt es nochmal zum Abschluss.

Joshua Sting: Dicken Kuss auf die Nuss.

Tobias Kriehuber: Check.

Joshua Sting: Check, See you next week.

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